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Abgelehnt und nun?


Leider hat das Bundesamt nach der Anhörung entschieden, dass Ihre Fluchtgründe nicht ausreichen, um in Deutschland als Flüchtling anerkannt zu werden.

Hinweis: Mit der schriftlichen Ablehnung des Asylantrages werden Sie gleichzeitig zur Ausreise aufgefordert und Ihnen wird eine Abschiebung angedroht. Die Ausreiseaufforderung und die Abschiebungsandrohung gelten erst, wenn die Entscheidung des Bundesamtes „rechtskräftig“ geworden ist.

Wenn Sie mit der Ablehnung des Asylantrages nicht einverstanden sind, können Sie hiergegen eine Klage bei Gericht einlegen. Somit wird verhindert, dass die Entscheidung des Bundesamtes „rechtskräftig“ wird. Das Gericht wird nun erneut ihre Fluchtgründe prüfen.

Welches Gericht für die Klage zuständig ist und bis wann die Klage (Klagefrist) eingelegt werden kann, steht immer in der „Rechtsmittelbelehrung“ auf der letzten Seite des Ablehnungsbescheides.

Hinweis: Die Frist zur Einlegung der Klage beträgt nur 2 Wochen. Sollte zusätzlich ein Antrag nach § 80 Abs. Absatz5 VwGO VW G O gestellt werden müssen, ist die Frist eine Woche. Deshalb sollten Sie sofort nachdem Sie den Ablehnungsbescheid erhalten haben, eine Beratungsstelle für Flüchtlinge oder einen Rechtsanwalt aufsuchen.

Im Notfall, wenn Sie vor Ablauf der Klagefrist keine Beratungsstelle für Flüchtlinge oder einen Rechtsanwalt aufsuchen können, kann Klage auch mündlich (zu Protokoll) bei der „Rechtsantragsstelle“ des zuständigen Gerichts eingelegt werden.

Klageformular Gesetz weitere Informationen
     
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